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Welt-Kontinenz-Woche 2017
Praxis-Veranstaltung am 20.06.2017
RNZ Artikel Inkontinenz nach der Schwangerschaft


Artikel Urologen Info 12/2016
"Duloxetin bei Inkontinenz - Pro und Contra"
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Artikel Urologen Info 12/2016
„Kindliche Harninkontinenz“
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Ärztblatt 11/ 2016
„Stellungnahme im Deutschen Ärzteblatt zur Duloxetin-Einnahme bei Harninkontinenz"
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Review Urologie Scan 3/2016
„Schmerzhafte Blasenfüllung und schmerzhafter Harndrang bei CPPS“
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Artikel Der Urologe  8/2016 
„Psychische Komorbiditäten bei somatoformen Miktionsstörungen“
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Irrtum oder Wahrheit? Blasenentzündung durch nassen Badeanzug?
Artikel Otto Magazin 6/2016.

Link zum Artikel

Welt-Kontinenz-Woche 2016
Praxis-Veranstaltung am 21.06.2016
Einladungs-PDF

Link zum RNZ-Artikel

ARD-Sendung „Tee oder Kaffee"
30.03.2016, 16:05 - 18:00 Uhr, Thema: Ursachen und Therapieansätze der Reizblase
Link zur Website mit Video

Artikel UroForum 3/2016 
„Diagnose des Chronischen Beckenschmerzsyndroms“
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Uro- Onkologie 2016 DKFZ
30.01.2016 14:30 "Kontinenztraining vor und nach beckenchirurgischen Eingriffen"
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Artikel UroForum 1/2016 
„Wie erkenne ich sexuell mißbrauchte Patienten?“
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Artikel Kongreßzeitung DGU 9/ 2015
"Chronisches Beckenschmerzsyndrom / Urethralsyndrom"
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ARD-Sendung „Tee oder Kaffee"
05.08.2015 Thema Harnwegsinfekte
Zur Website mit Video

 


Arztbewertung

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Deutsche Kontinenzgesellschaft

Kinderwunsch

Ist nach 12 Monaten aktiver Familienplanung keine erhoffte Schwangerschaft eingetreten, ist eine Abklärung sinnvoll.
Die männliche Infertilität kann viele Ursachen haben: So können primäre Schäden des Hodens mit Störung der Samenbildung oder dessen Transports vorliegen, die durch angeborene Veränderungen des Genitales (Hodenhochstand, Krampfader) oder genetisch bedingt sein können. Sekundäre Schäden können z.B. durch Verletzungen oder Entzündungen des Hodens (Mumps) hervorgerufen sein, auch durch chronische Entzündungen des Nebenhodens oder der Prostata, insbesondere die Chlamydien-Infektion bedingt immunologische Defekte der Keimzellen.
Auch bisher nicht diagnostizierte andrologisch-endokrinologische oder internistische Erkrankungen, deren Therapie über den Kinderwunsch hinausgehend gesundheitliche Bedeutung hat, können ursächlich sein. Z.B. Störungen der Sexualhormone und der Schilddrüsenfunktion sowie Stoffwechselkrankheiten.
Zudem beeinträchtigen spezielle Medikamente, Nikotin- und Alkoholabusus die Samenqualität, genauso Streß mit vegetativer Dysbalance, seelische Belastung und Leistungssport.


 

Diagnostik

Neben urologischer körperlicher und sonographischer Diagnostik sind Laboruntersuchungen (Urin, Hormone, Stoffwechsel-Parameter, Spermiogramm) wichtig. Insbesondere wird hier auch überprüft, ob evtl. gegen die Spermien gerichtete Antikörper beim Mann selbst oder bei der Partnerin gebildet werden. Finden sich bei all diesen Untersuchungen normale Befunde, dann kann durch eine weitere spezielle Untersuchung der Samenprobe geprüft werden, ob evtl. das in den Spermienzellen befindliche genetische Material durch Brüche geschädigt ist und dadurch keine Befruchtung zustande kommt. Diese Bestimmung der sog. "DNA-Fragmentierungs-Rate" wird bisher allerdings nicht von gesetzlichen Krankenkassen erstattet, kann aber durchaus sinnvoll sein, damit die Kosten einer Behandlung aufgrund daraus resultierender Begründung übernommen werden.


 

Therapie

Therapeutisch können Hormonstörungen mit mehreren Präparaten ganz differenziert korrigiert werden, Gesundheits- und Ernährungsberatung kann durch Vermeiden schädlicher Noxen und durch Zufuhr wichtiger spezieller Mikronährstoffe und Radikalenfänger (Antioxidantien) die Samenqualität in wenigen Monaten erstaunlich verbessern.
Auch Akupunktur, speziell ausgerichtetes Yoga und Ayurveda-Massagen können Streß und vegetative Unausgeglichenheit abbauen, Blockaden lösen und bei seelischer Erschöpfung wieder neue Kraft geben.
Wird mit konservativer Unterstützung dennoch keine Schwangerschaft erreicht, steht die assistierte Reproduktionsmedizin zur Verfügung, über deren unterschiedliche Methoden und genauen Einzelheiten Frau Dr. Hohenfellner Sie gern ausführlich berät.


 

Neurogen bedingte Infertilität

Eine Schädigung des Nervensytems führt oft dazu, daß ein Samenerguß nicht mehr erfolgen kann. Dieses Problem besteht häufig bei Querschnittverletzung, Multipler Sklerose und Spina bifida, aber auch beim Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, sind 89% der Männer davon betroffen.
Durch urologisch geführte Stimulation eines bestimmten Reflexbogens kann dennoch ein Samenerguß verläßlich ausgelöst werden, das so gewonnene native Ejakulat wird dann ähnlich wie auf natürlichem Wege bei der Partnerin einfach in den Gebärmutterhals gegeben. Diese sogenannte Insemination erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kinderwunschzentrum der Universitätsklinik Heidelberg.